Banntag
Bis ins 16. Jahrhundert hinein diente der jährliche Kontrollgang entlang der Gemeindegrenzen, dem sogenannten «Bann», dazu, die Grenzsteine zu überprüfen. Die Teilnehmer wurden in Gruppen, sogenannte «Rotten», eingeteilt und marschierten mit dem Kontrollauftrag ihren jeweiligen Abschnitt des Bannes ab.
Mit den amtlichen Vermessungen im modernen Sinne Anfang des 19. Jahrhunderts entfiel diese Pflicht. Der Brauch ist jedoch erhalten geblieben und hat sich vielerorts zu einem geselligen Volksfest für Gross und Klein entwickelt, das meist im Mai, oft an oder um Auffahrt, stattfindet.
Auch in Reinach findet dieser Traditionsanlass jedes Jahr an Auffahrt (Christi Himmelfahrt) statt und zieht mehrere hundert Spazierfreudige an.
Es stehen jeweils 3 Bannrundgänge zur Auswahl. Eine Ganztagesrotte und zwei Halbtagesrotten.
Ganztagesrotte (rund 16 km)
Treffpunkt ist um 09:00 Uhr beim Tierpark. Nach einer ökumenischen Besinnung im Leywald geht es weiter Richtung Rebberg, wo alle bei einem von der Bürgergemeinde offerierten Mittagessen neue Kräfte für den zweiten Teil der Route sammeln können. Mitte Nachmittag erreicht die Ganztagesrotte das Ziel, die Banntagswiese in der Reinacherheide.
Inhalt
Halbtagesrotten (rund 8 km)
Treffpunkt ist um 13:00 Uhr beim Bürgergemeindehaus im Zentrum von Reinach.Nach einem gemeinsamen Marsch Richtung Therwil trennen sich die Nord- und Südrotte, um je eine Hälfte des Reinacher Banns abzumarschieren. Nach einem kleinen Zwischenhalt unterwegs treffen auch die beiden Halbtagesrotten am Nachmittag auf der Banntagswiese ein. Die Zunft zu Rebmessern ist im Auftrag der Bürgergemeinde Reinach BL für die Verpflegung sowohl auf der Banntagswiese, als auch bei den Zwischenhalten unterwegs zuständig. Für musikalische Unterhaltung auf der Banntagswiese sorgt die Musikgesellschaft Konkordia Reinach.
Eindrücke
Nächster Anlass
Aktuell sind keine weiteren Anlässe vorgesehen.



